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Plötzlich fleischlos: In 5 Schritten zum Vegetarier

Das Aha-Erlebnis, auf Fleisch verzichten zu wollen ist im wahrsten Sinne des Wortes einschneidend. Wenn einer der vielen guten Gründe Vegetarier zu werden den Ausschlag gibt, diese Idee in die Tat umzusetzen, stellt sich ganz schnell die Frage nach dem „Wie?“. Schließlich wird Fleischverzicht häufig mit Genussverzicht gleichgestellt – und nicht zuletzt gilt es, die eigenen Essensrituale neu zu definieren. Die folgenden fünf Schritte zeigen, wie die Umstellung auf vegetarische Ernährung in spielend gelingt.

Wer auf Google „Fleisch gesund“ eintippt, erhält 4,4 Millionen Ergebnisse. „Fleisch ungesund“ hingegen erzielt gerade mal 388.000 Treffer. Lohnt sich also der Verzicht? Durchaus – schließlich spielen neben gesundheitlichen, auch ethische Gründe eine Rolle. Zum einen profitiert man beim Fleischkonsum natürlich von einer guten Versorgung mit diversen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitaminen, Eisen und Zink. Andererseits führt man damit dem Körper auch Schadstoffe wie etwa Antibiotika zu. Und die in Fleisch enthaltenen Nährstoffe können bei vegetarischer Ernährung problemlos kompensiert werden. Vegetarier sind außerdem seltener übergewichtig und haben Studien zufolge geringere Risiken bei Diabetes und Herz- Kreislaufkrankheiten.

Vegetarier werden in fünf Schritten

  1. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut: Aller Anfang ist schwer. Schließlich ändert man mit einer Ernährungsumstellung eine ganz wesentliche Lebensgewohnheit. Und das braucht Zeit, die man sich auch geben muss. Rückschläge sind dabei genauso in Kauf zu nehmen, wie die Erfolge, die man dann ja mit besonders leckeren Gerichten feiern kann.
  2. Neue Genusswelten tun sich auf: Die Umstellung auf vegetarische Ernährung bedeutet auch eine bewusstere und kreativere Ernährung. Schließlich will man ja nicht weniger schmackhaft essen. Mit der Zeit reift dann die Erkenntnis, dass pflanzliche Ernährung ungemein leckere Überraschungen wie z.B. Sprossen, Nussmus oder frische Gartenkräuter bereithält, denen man zuvor wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Die Genusswelten erschließen sich besonders gut, wenn man auch leckere vegetarische Gerichte (Tipp: www.vegetarische-rezepte.de) aus dem Kochtopf zaubern kann.
  3. Gruppendruck sorgt für Konsequenz: Wer sein Projekt ganz alleine startet, dem wird möglicherweise irgendwann die Luft ausgehen. Wenn es aber jemanden (im Idealfall der eigene Partner) gibt, der bei der Umstellung mitzieht, gelingt eine konsequente vegetarische Ernährung viel einfacher.
  4. Zeit und Geduld: Um Gewohnheiten wirklich zu ändern braucht es Zeit und Geduld. Die gute Nachricht ist aber, dass Gewohnheit ja nicht angeboren und damit auch änderbar sind. Wer den Fleischkonsum ablegt, sollte die entstandene Lücke mit ganz viel Genuss (siehe Schritt zwei) kompensieren.
  5. Fühl dich gut – du lebst gesund: Unzählige Studien zeigen, wie gesund vegetarische Ernährung ist. Solange man nicht übermäßig zu Süßigkeiten greift (auch Vegetarier können sich ungesund ernähren!) und auf den richtigen Nährstoffmix achtet, lebt man deutlich gesünder.

Bildnachweis: bigstockphoto.de

3 Kommentare

Antworten
  1. Ganz auf tierische Nahrung zu verzichten kann langfristig fatale Folgen haben. Um nur ein Beispiel zu nennen, möchte ich hier die Versorgung von Omega 3 Fettsäuren nennen. Natürlich gibt es in Pflanzen auch Omega 3 Fettsäuren, jedoch sind diese für den Menschen extrem schlecht, bis gar nicht verwertbar. Sie können unter Umständen auch die Entzündungswerte im Körper erhöhen, anstatt diese zu senken.

    Alles nachzulesen im Internet.

    Dennoch ist es absolut richtig, weniger Fleisch und Fisch zu essen. Aber auf das Ei und gute Butter sollte man nicht verzichten.

  2. Um es gleich zu sagen: ich bin kein Vegetarier. Aber ich esse wenig Fleisch und Wurst. Das ganz bewusst und seid einem Urlaub in der Lüneburger-Heide weiß ich, dass man auch vollkommen Fleischlos genießen kann. Einige Rezepte habe ich zu Hause ausprobiert und alle fanden es gut (fast alle).

  3. Hallo,
    sehe das auch so, daß der übermäßige Fleischkonsum sehr negative gesunheitliche und ökologische Konsequenzen hat. Ganz verzichten möchte ich jedoch nicht auf Fleisch. Esse selbst ca. einmal die Woche Fleisch und verzichte weitgehend auf Wurst usw. Es gibt viele andere leckere Lebensmittel.

    Finde es auch sehr wichtig, gute Fleischquellen auszusuchen. Wir haben einen Bekannten, der selbst als Hobby Rinder züchtet und beziehen einen Großteil von ihm.

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