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Der Pfau oder Unterarmstand (Pincha-Mayurasana)

Yoga Asanas

Pincha-Mayurasana: Der Nationalvogel Indiens zählt auch in unseren Breiten zu den meist bewunderten Vögeln. Stolz, schön und prachtvoll ist auch das gleichnamige Yoga Asana. Es stellt einen Pfau dar, der sein Gefieder wie ein Rad schlägt. „Pincha“ bedeutet dabei Feder und „Mayura“ bedeutet Pfau. Die vielen Augen der Pfauenfedern symbolisieren dabei das dritte Auge.

Wirkung dieser Umkehrhaltung

Im Yoga sind Umkehrhaltungen jene Asanas, bei denen das Herz höher ist als der Kopf. Der herabschauende Hund ist eine sanfte Umkehrstellung, während der Unterarmstand zu den vollständigen Umkehrhaltungen zählt. Dabei wird die gewohnte Perspektive auf den Kopf gestellt. Die Hauptschlagader wird durch den Druck der Ellenbogen zusammen gepresst. Die vermehrte Blutzufuhr stärkt Leber sowie Magen und Bauchspeicheldrüse. Das Asana öffnet die Brust, stärkt die Schultern und Arme, schafft Zuversicht und Selbstvertrauen.

Und so geht’s

Dieses fortgeschrittene Asana erfordert viel Kraft in den Handgelenken und Armen. Es sollte daher nur unter Anleitung erlernt werden. Übungen wie der Delphin oder der herabschauende Hund bereiten optimal auf dieses Asana vor.

Und so geht’s:

  1. Setze dich auf die Fersen und bringe die Unterarme auf den Boden. Die Finger sind dabei gespreizt
  2. Schultern und Ellbogen sind in einer Linie. Rotiere die Oberarme nach außen und ziehe die Schultern von den Ohren weg.
  3. Komme in den herabschauenden Hund. Die Unterarme sind noch immer am Boden. Zur Unterstützung kann man mit einem Gurt die Oberarme stabilisieren damit Schultern und Ellbogen in einer Linie bleiben.
  4. Bringe einen Fuß näher zum Körper und beuge das Knie. Der andere Fuß bleibt gestreckt.
  5. Kicke das gebeugte Bein mit dem Einatmen nach oben. Das andere Bein folgt.
  6. Ziehe nun das Steißbein nach unten, innen. Richte die Fußsohle zur Decke und finde deine Balance.
  7. Bleibe einige Atemzüge in der Position.
  8. Komme langsam wieder zurück und entspanne einige Atemzüge in der Haltung des Kindes.

Zur besseren Veranschaulichung hier noch ein Video:

In dieser Serie bereits erschienen:

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