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Fünf wirkungsvolle Hausmittel gegen Schnupfen

Der Winter kommt und mit ihm Schnupfen, Husten und Heiserkeit. Der Schnupfen ist meist das Hauptsymptom einer einhergehenden Erkältung. Nicht selten beginnen die Symptome mit einem Kitzeln und Brennen in der Nase. Und kurze Zeit später fängt sie auch schon an zu laufen. Die Hauptursache des gehäuften Auftretens in den Herbst- und Wintermonaten liegt in der trockenen Raumluft. Die Nasenschleimhaut wird zu trocken und ist somit nicht mehr voll funktionsfähig. Viren haben es somit einfacher sich hier anzusiedeln und auszubreiten.

Altbewährte Hausmittel

Wenn es sich um wässrigen, klaren Schleim handelt, lässt sich der Schnupfen oft mit altbewährten Mitteln mildern. Unsere Großmütter erzielten bereits mit diversen Hausmittelchen oft bessere Ergebnisse in der Symptombehandlung, als die heute erhältlichen Tabletten, Tropfen und Sprays. Und das ohne Nebenwirkungen! Sollte der Nasenschleim jedoch dicker und insbesondere gelber und grüner werden, so haben sich vermutlich zu den Schnupfenviren auch Bakterien hinzugesellt. Es besteht die Gefahr, dass sich aus einem harmlosen Schnupfen ein grippaler Infekt entwickelt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte man dann doch einen Arzt aufsuchen.

Aber was hilft wirkungsvoll gegen Schnupfen, ohne gleich die chemische Keule auszupacken? Hier die fünf besten Tipps gegen eine laufende Nase.

Kamillen- und Salzinhalationen

Durch die Inhalation von Kamille und Salz werden die Atemwege befeuchtet und das Atmen enorm erleichtert. Die Kamille hemmt Entzündungen und wirkt desinfizierend. Das Salz hat eine schleimlösende Wirkung. Der Sud wird mit zwei Liter kochendem Wasser, in dem eine Hand voll Kamillenblüten und drei Esslöffel Salz eingerührt werden, zubereitet. Eine Alternative ist die Inhalation von ätherischen Ölen. Besonders eignen sich hier Pfefferminze, Eukalyptus und Thymian.

Kamilletropfen

Nasentropfen aus den ätherischen Ölen der Kamille lassen die entzündeten Nasenschleimhäute abschwellen. Das Einträufeln der Tropfen sollte alle zwei Stunden erfolgen. Für die Herstellung werden zwei Teelöffel Traubenzucker in 50 ml verdünnter Kamillentinktur oder auch Kamillentee aufgelöst.

Schnüffelwatte

Um eine freie Nase zu bekommen, kann man auch mehrmals täglich an einem getränkten Wattebausch riechen. Für die auf den Wattebausch zu tröpfelnde Riechlösung werden 5 bis 8 g Mentholkristalle in ca. 50 ml heißes Wasser eingerührt.

Wärmewechselbad

In ein Waschbecken warmes Wasser einfüllen und die Unterarme hineinlegen. Dann heißes Wasser zuführen. Die Arme danach kalt abwaschen oder abduschen. Den Vorgang über einen Zeitraum von 15 Minuten mehrmals wiederholen. Dieses Wärmewechselbad fördert die Durchblutung und unterstützt die Selbstheilungskräfte. Dieser Vorgang kann auch mit den Waden durchgeführt werden.

Majoransalbe

Majoransalbe abends auf die Brust verteilen und mit einem Tuch umwickeln (ansonsten verschmiert die Salbe Bettwäsche bzw. den Schlafanzug). Für die Herstellung einer Majoransalbe werden 22 g Majoran, 80 g Vaseline (auch Butter ist möglich) und nach Belieben einige Tropfen Eukalyptusöl benötigt.

Das beste Mittel gegen einen Schnupfen ist jedoch ein starkes Immunsystem. Sport, viel Bewegung an der frischen Luft, witterungsgerechte Bekleidung, vitamin- und mineralstoffreiche Kost und Wechselduschen sind wirkungsvolle Maßnahmen, um das Immunsystem auf die kalte und feuchte Jahreszeit vorzubereiten.

Bildnachweis: bigstockphoto.de

7 Kommentare

Antworten
  1. Ich hab öfter Halsweh, Schnupfen und das ganze Programm. Früher habe ich immer Tabletten usw. genommen. Aber irgendwann habe ich mir gedacht, es wächst eigentlich auch alles in unserer Natur. Es heißt ja immer so schön: Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.
    Jetzt mache ich mir immer einen Tee. Dazu mische ich mir verschiedene Sorten zusammen, die gegen Schnupfen usw. wirken. Hier helfen Lindenblüten, Spitzwegerichblätter, Himbeerblätter und Brombeerblätter. Dies sind zumindest alt bewährte Heilmittel, die man auch im eigenen Garten / auf der Wiese / am Waldrand findet. Wenn man selbst keinen Garten hat sollte man aber jedenfalls den Besitzer fragen, wenn man wo anders pflückt.
    Ich pflücke und trockne mir das meiste selbst. Wenn mir aber mal was ausgeht oder ich nicht das passende zur Verfügung habe, gibts auch gute Alternativen. Hier zum Beispiel gibt es wirksame Monokräutertees, die man dann auch selbst mischen kann: http://thauerboeck.bio-austria.at/naturmittel/tee.html

  2. Die Majoransalbe kannte ich noch nicht, interessant! Was ich noch empfehlen kann ist ein Butterpflaster bei starkem Husten:

    So geht’s: Einfach etwas Butter im Topf erhitzen bis sie flüssig wird und dann ein (altes, aber sauberes) Tuch darin tränken. Dann leicht abkühlen lassen (es sollte noch heiß sein, aber nicht so heiß, dass man sich Verbrennungen zuzieht) und auf die Brust legen. Das ganze dann mit einem alten Schal oder anderem alten Handtuch umwickeln, damit es nicht verrutscht. Dann T-Shirt o.ä. drüber, unter die warme Bettdecke und schön schwitzen und schlafen 🙂

  3. Ganz wunderbare Tipps!
    Besonders die Anleitung zur Salzinhalation finde ich super, denn die ganzen abschwellenden Nasensprays schaden ja eher.

    Ich trinke zusätzlich immer noch viel selbstgemachten Ingwer-Zitronen-Tee. Der hilft auch super. 🙂

    Liebe Grüße,
    Katrin von https://lebegruen.com/

  4. Vielen Dank für die Tipps!

    Viele „alte“ Rezepte & Praktiken haben bis heute bestand. Das ist auch gut so & aus guten Grund. Früher als die Menschen noch viel mehr mit der Natur verbunden waren, wussten sie sich auch auf natürliche & gesunde Weise zu helfen. Leider ist den meisten Menschen diese Fähigkeit verloren gegangen.

    Meine Meinung ist, ein bisschen weniger Medizin, ist manchmal die BESTE Medizin 🙂

    Beste Grüße aus Berlin

    Michael | Ernährungsberater & Mentaltrainer

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