Während und nach einer Schwangerschaft ist der Körper der Frau einer Menge von Veränderungen unterworfen. Nicht nur, dass hier ein neues Leben geformt wird, auch die Mutter erlebt eine Vielzahl an unterschiedlichen Phasen und so ist es nicht unüblich, dass es zu kleineren gesundheitlichen Problemen kommt. Hierzu gehört auch eine mögliche Inkontinenz, die während der Schwangerschaft und nach der Geburt auftreten kann.
Mögliche Ursachen für eine Inkontinenz während der Schwangerschaft
Viele werdende Mütter klagen über einen dauerhaften Druck auf der Blase, oder dem unkontrollierten Verlust kleiner Mengen an Urin. Dies hat verschiedene Ursachen, die jedoch nicht von Dauer sein müssen. Durch das zusätzliche Leben, welches dort im eigenen Körper heranreift, verändert sich der Hormonhaushalt drastisch und oft liegt das Kind auch direkt auf der Blase. Liegen diese Gründe vor, wird das Problem nach der Geburt verschwinden und sich alles wieder normalisieren.
Was tun, wenn das Problem auch nach der Geburt noch besteht?
Auch nach der Geburt kann es zu einer Inkontinenz kommen, oder diese noch anhalten. Auch dies ist nicht ungewöhnlich und kann recht gut und zügig behandelt werden. Dazu bedarf es jedoch etwas Einsatz der jungen Mutter. Durch gezieltes Training des Beckenbodens wird die Muskulatur gestärkt und der Druck im Bauch nimmt so nach und nach deutlich ab. Dies ist auch vorbeugend schon während der Schwangerschaft durchzuführen, damit es gar nicht erst zu Problemen kommen kann. Und auch mit Yogaübungen lässt sich die Muskulatur stärken und so kann auch dies ein gutes Übungsprogramm nach der Geburt darstellen.
Trotz Babystress Zeit für das tägliche Training finden
Natürlich ist nach einer Geburt alles anders und das Neugeborene benötigt viel Aufmerksamkeit und Zeit der Eltern. Doch wird es auch viele Stunden schlafend verbringen und um ein vernünftiges Beckenbodentraining durchzuführen, braucht es nicht viel Aufwand. Die Übungen lassen sich einfach von Zuhause ausführen und ein paar Minuten täglich sind sicherlich in die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden zu investieren.
Ein zusätzlicher wichtiger Punkt, um den Druck auf die Blase abzubauen und schnell wieder zur alten Form zu kommen, liegt in der Gewichtsreduktion. Je nachdem, wie viel in den Monaten der Schwangerschaft zugenommen wurde, ist es sinnvoll, die Pfunde bald wieder loszuwerden. Denn auch Übergewicht kann die Blase belasten und zu vermehrtem Harndrang führen. Mit gesunder Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ein bisschen zusätzlichem Training, lässt sich auch dieses Thema recht zügig in den Griff bekommen und dann wird auch das unnötige Wasserlassen bald der Vergangenheit angehören.
Was hilft in der Zeit, in der das Problem noch besteht?
Der Handel bietet viele unterschiedliche Möglichkeiten, sich zu schützen, sodass niemand von außen etwas mitbekommt. Bei der Inkontinenz nach der Schwangerschaft handelt es sich meist auch nur um kleine Mengen Urin, die bei stärkeren Bewegungen wie Niesen, Hüpfen oder anderen Erschütterungen im Körper auftreten. Diese sind mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen gut in den Griff zu bekommen und wenn direkt nach der Geburt, oder besser noch während der Schwangerschaft, mit dem Beckenbodentraining begonnen wird, wird niemand etwas merken. Auch ist es ein Thema, dessen sich niemand schämen muss, denn der Körper verändert sich und so kann dieses Phänomen kurzzeitig auftreten.



