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Runner’s High: Warum Laufen glücklich macht

Laufen ist gesund. Wenn man es richtig macht, dosiert trainiert und seinen Körper nicht überlastet. Laufen macht aber auch glücklich. Manchmal sogar extrem glücklich. Wenn die Endorphine Samba tanzen und die Anstrengung der Euphorie weicht, dann ist man dort angelangt wo viele Läufer hin wollen: Beim Runner’s High.

Viele Läufer haben es nie erlebt, doch bereits 2008 haben Forscher der radiologischen Universitätsklinik nachgewiesen, dass es sich beim Runner’s High um keinen Mythos handelt. Dieses auch als Läuferhoch bezeichnete Sportlerphänomen bezeichnet eine überdurchschnittlich hohe Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen, die z.B. Marathonläufern eine Phase absoluter Schmerzfreiheit und guter Laune beschert.

Was sind Endorphine?

Endorphine sind körpereigene Drogen, die in Extremsituationen im Gehirn (Hypophyse und Hypothalamus) produziert und freigesetzt werden. Ihre schmerzhemmende, euphorisierende Wirkung ist mit jener von körperfremden Drogen (wie z.B. Heroin, Opium) vergleichbar.

Wie man ein Runner’s High erreicht

Um ein Runner’s High zu erreichen, braucht es etwas mehr als den täglichen 5 Kilometer-Lauf, der in 30 Minuten heruntergespult wird. Man muss sich mit mindestens einer Stunde etwas ausgiebiger quälen und seine persönliche Leistungsgrenze überschreiten. Dies sei allerdings nur jenen empfohlen, die ihren Körper mit regelmäßigem Training diese Belastungen auch zumuten können

Suchtgefahr

Das Problem, dass viele Leistungs- und Extremsportler haben ist die Sucht nach der Endorphinausschüttung. In seiner chemischen Zusammensetzung ist Endorphin den Opiaten zuzurechnen. Und Opiate machen abhängig. Der Körper gewöhnt sich an regelmäßige Endorphinstöße und verlangt nach mehr. Wenn ein passionierter Langstreckenläufer mal nicht läuft, kann es schon passieren, dass Entzugserscheinungen in Form von schlechter Laune auftreten.

Es sei gesagt, das Sport im Allgemeinen und Laufen im Speziellen auch ohne Runner’s High nicht nur glücklicher, sondern auch zufriedener machen. Wer es drei Mal pro Woche schafft, sich körperlich zu betätigen, leistet bereits einen großen Beitrag zur eigenen Gesundheit.

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