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Nervenstärke: 5 Tipps für einen kühlen Kopf

Was haben der sonntägliche Gedanke am Montag, der stressende Chef im Büro und miese Stimmung in den eigenen vier Wänden gemeinsam? Genau: Sie nerven. Ganz egal ob im Job oder im Privatleben – es kann eben nicht immer alles rund laufen. Das eigene Nervenkostüm kann aber auch durch die spannende Sportübertragung oder Nervosität vor einem wichtigen Ereignis ziemlich beansprucht werden. Wir haben 5 Tipps für richtig starke Nerven.

Nervenstärke

Körperliche und seelische Erschöpfung stellt sich bevorzugt bei Menschen ein, die zu wenig auf sich selbst achten. Ein überlastetes Nervensystem als Folge ist Stress pur für Körper und Geist. Schweißausbrüche, Übelkeit, Reizbarkeit und sinkende Freude am eigenen Leben können unangenehme Wegbegleiter sein. Die folgenden 5 Tipps lassen das Nervenbarometer ansteigen.

Tipp 1: Eat smart

Nahrungsmittel versorgen unseren Körper mit Energie und verhelfen im besten Fall zu stärkeren Nerven. Komplexe Kohlenhydrate etwa (sind in vielen Vollkornprodukten wie z.B. in Haferflocken enthalten) stellen eine dauerhafte Energieversorgung sicher. Magnesium und Eisen verbessern die Anbindung der Nerven an die Synapsen. Nüsse sorgen mit der Aminosäure Tryptophan für hohe Konzentrationsfähigkeit und einen kühlen Kopf. Und auch das Frühstücksei kann mehr. Der enthaltene Neurotransmitter Azetylcholin wirkt direkt auf den Nervenstoffwechsel. Veganer können dafür übrigens auch zu Tofu greifen.

Tipp 2: Selbstgespräche

Nicht selten sieht man Sportler, die ganz offensichtlich Selbstgespräche führen. Klar ist das Büro möglicherweise der falsche Ort dafür. Aber wer gezielt mit sich selbst spricht, baut Stress ab. Sich nach einer erfolgreichen Aufgabe selbst zu loben hat erwiesenermaßen positive Effekte. Auch das Strukturieren komplexer Tätigkeiten mit Sätzen wie „Jetzt mache ich das, danach das.“ ist für das Gehirn hilfreich.

Tipp 3: Homöopathie

Als ganzheitlicher Therapieansatz ist die Homöopathie für den Aufbau starker Nerven durchaus hilfreich. „Nux vomica“ hilft reizbaren Geistern, „Staphisagria“ jenen die den Ärger gerne in sich hineinfressen und „Kalium phosphoricum“ gegen Niedergeschlagenheit und Erschöpfungszustände.

Tipp 4: Entspannungstechniken

Nicht umsonst gelten Yoga, Qi Gong und autogenes Training als wirksame Entspannungstechniken. Wer in sich ruht, dem können widrige Umstände wenig anhaben. Entspannung schlägt sich auf neuronaler Ebene in einer Aktivierung des Parasympathikus und einer Abschwächung des Sympathikus nieder. Nicht umsonst wird der Parasympathikus auch als Ruhenerv bezeichnet – sorgt er doch für Ruhe und Erholung des Körpers.

Tipp 5: Weg mit der Perfektion

Täglich einwandfrei funktionieren zu müssen kann nicht nur sprichwörtlich an die Nieren gehen. Aber es gibt auch Tage, da kann man es mit der Perfektion mal sein lassen. Gerade jetzt im Frühling und Sommer ist der Platz an der Sonne genau der richtige für dich. Ein gutes Buch eingepackt, raus in den Park und einfach mal nichts tun. Da nervt nichts – garantiert.

Fotonachweis: hisks/sxc.hu

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