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Fasten in der Fastenzeit – Frühjahrsputz für die Gesundheit

Gefastet wird seit Jahrtausenden. Schon Hippokrates wußte: „Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.“ Heute liegt Fasten voll im Trend. Immer mehr Menschen machen eine Fastenkur um neue Energien zu tanken und ihr inneres Gleichgewicht zu finden. Andere hingegen wollen vor allem die Kilos aus der Weihnachtszeit wieder loswerden. Klingt verlockend. Doch was genau gilt es beim Fasten zu beachten?

Am Aschermittwoch beginnt wie jedes Jahr die 40 tägige Bußezeit in der manche Menschen bewußt auf gewisse Lebensmittel und manche ganz auf feste Nahrung verzichten wollen. Im Gegensatz zum Hungern, steht beim Fasten der freiwillige Verzicht im Vordergrund. Das häufigste Motiv dabei: Lästige Fettpölsterchen loswerden. Dabei wird vor allem auf Süßes und Alkohol verzichtet. Die ursprüngliche Reinigung der Seele und das Finden des eigenen Gleichgewichts sind da nur sekundär.

Was passiert beim Fasten im Körper?

Durch die Einnahmen von Salzlösungen oder durch Einläufe werden zu Beginn alle Verdauungsreste ausgeschwemmt. Der Körper stellt sich in den folgenden Tagen auf Hungerstoffwechsel um und zieht seine Energie aus körpereigenem Fett und Eiweiß. Nicht selten wird die Fastenzeit begleitet von Kopfschmerzen, Müdigkeit und Hautreaktionen.

Wie gehe ich beim Fasten vor?

Richtiges Fasten beginnt man nicht von heute auf morgen. Zuvor sollen die eigenen Erwartungen an das Fasten, eine dafür geeignete Fastenmethode und der Zeitaufwand festgelegt werden. Grundlegend für diese Entscheidungen ist, ob zu Hause während des Arbeitsalltags oder in einem speziell dafür eingerichteten Fastenhotel gefastet wird. Um im Körper etwas zu bewirken sollte zumindest drei Tage gefastet werden. Eine richtige Heilfastenkur dauert sogar bis zu zwei Wochen. Längere Methoden sollten nur mit Rücksprache eines Arztes durchgeführt werden. Eine Woche vor Fastenbeginn sollten zudem nur noch leicht verdauliche Speisen gegessen werden. Auch der Verzicht auf Alkohol, Rauchen und Süßigkeiten erleichtert die eigentliche Fastenzeit. An den Aufbautagen sollte nur leichte Schonkost gegessen werden. So steht dem individuellem Fastenerfolg nichts mehr im Wege.

Formen des Fastens

  • Nulldiät: Dabei handelt es sich um die wohl radikalste Form des Fastens. Es wird keine feste Nahrung aufgenommen. Lediglich Wasser und Kräutertees befinden sich auf dem „Speiseplan“. Deshalb ist diese Form des Fastens stark umstritten und als gesundheitlich höchst bedenklich angesehen. Denn zur Deckung des Eiweißbedarfs greift der Körper auf Muskelproteine zurück. Neben dem Muskelabbau kann es bereits nach wenigen Tagen nach zu schweren Ausfallerscheinungen lebenswichtiger Vitamine kommen.
  • Basenfasten: Die Idee des Basenfastens ist über einen längeren Zeitraum (mind. 1 Woche) säurebildende Nahrungsmittel vom Speiseplan zu streichen. Durch die 100 Prozent basische Kost soll der Körper entschlackt und entgiftet werden, ohne Hunger zu leiden. Erlaubt sind die meisten Früchte, Gemüse und Kräuter. Aber auch Gerste, Hafer, Sprossen und Buchweizen sind erlaubt. Verboten sind Fleisch, Milchprodukte, Alkohol, Kaffee und Süßigkeiten.
  • Heilfasten nach Hildegard von Bingen: Giftstoffen und Schlacken wird beim Heilfasten nach Hildegard von Bingen der Kampf angesagt. Die Kombination von Fastensuppe, Fastentee und Heilkräutern verbessert die Gesundheit und hebt die Stimmung, da die Wirkung des Glückshormons Serotonin verstärkt wird


Ein Kommentar

Antworten
  1. Vielen Dank Katharina für den tollen Artikel. Ich beschäftige mich auch seit längerem mit dem Fasten und muss sagen, es hat mir immer gut getan. Seit kurzem habe ich dazu meinen eigenen Blog eingerichtet.

    Was ich beim Fasten noch empfehlen würde, wenn man keine Erfahrungen damit hat, einen Arzt oder Heilpraktiker hinzuzuziehen, um etwaige Reaktionen des Körpers auf die Umstellung richtig deuten zu können.

    Viele Grüße
    Peter

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