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Basenfasten in der Praxis – Der Selbstversuch

„Eine Woche basisch essen, das kann ja nicht so schwer sein“. Unter diesem Motto starte ich meine erste Basenfastenkur und kaufe mir hierfür (wie für jeden anderen Diätversuch auch) gleich mal ein Buch. „Basenfasten für Eilige“ soll mir mit einem 7 Tage Programm helfen, ein paar Kilos loszuwerden und meinen Säuren-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Meine Motivation ist hoch. Und das ist laut meinem Buch eine wichtige Grundvoraussetzung. „Nicht Basenfasten müssen, sondern Basenfasten wollen“, heißt es dort. Das sei schon die halbe Miete. Wir werden sehen.

Die Grundregeln klingen einfach: Säurebildner wie Fleisch, Kaffee oder Weißmehlprodukte sind tabu. Gegessen werden dürfen mengenweise Obst, Gemüse und Kräuter. Klingt vielversprechend. Nur dass mit dem Kaffee wird interessant. Mein täglicher Cappuccino mit Schokokeks wird mir fehlen. Die empfohlene Darmreinigung lasse ich auch lieber aus.

Ich entsäure meinen Kühlschrank und stelle säurebildende Verführungen außer Sicht- und Reichweite. Der Blick in den Kühlschrank zeigt buntes, frisches Gemüse und Salat. Alle nötigen Vorbereitungen sind getroffen. Zusätzlich plane ich jeden Tag ca. 30 Minuten leichten Sport zu machen und Yoga zu üben. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob die Motivation den Sieg über die „Selbstkasteiung“ davontragen wird.

Tag 1

Motiviert starte ich in den Tag und mixe mir zum Frühstück gleich mal einen Mango-Shake mit Sojamilch. Nachdem ich diesen genüsslich verschlungen habe, lese ich, dass Sojamilch tabu ist. Na toll. Darauf trinke ich gleich mal einen Basentee. Zu Mittag mache ich mir Backofenkartoffeln mir Rosmarin. Und nachdem diese so lecker waren, gab es diese auch zum Abendessen.

Tag 2

Was soll ich frühstücken? Nicht sehr kreativ schnipple ich mir einen Obstsalat. Für das Mittagessen ziehe ich mein Buch zu rate und zaubere mir – was sonst – einen bunten Gemüseteller. Ich fühle mich fit und könnte Bäume ausreißen. Geht natürlich nicht. Stattdessen gehe ich mit meinem Hund spazieren, esse zwischendurch ein paar Nüsse und abends einen Salat. Das Brot fehlt. Der Magen knurrt.

Tag 3

Heute gibt’s basisches Müsli mit frischem Obst. Das schmeckt. Ich mache mir gleich noch eine Portion. Bis zum spätem Nachmittag bin ich satt und denke kaum ans Essen. Am Abend gönne ich mir eine große Portion Kartoffeln mit Avocado Creme. Die Hose passt schon kaum noch. Kein Wunder, in drei Tagen habe ich fast zwei Kilo abgenommen. Ist das gesund?

Tag 4

Es ist Samstag. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit frisch gepresstem Kiwi-Birnen-Orangensaft mache ich mich auf dem Weg in die Stadt. Shoppen ist anstrengend. Und Shoppen ohne Kaffee unvollständig. Ich fahre zurück in meine Wohnung und mache mir eine Gemüsesuppe. Am Abend will mein Freund essen gehen. Ich auch. Und wir gönnen uns eine Pizza. Mit Gemüse natürlich.

Tag 5

Ich habe Hunger. Ich entschließe heute den letzten Tag basisch zu essen. Eine Portion Obstsalat, später backe ich Kuchen. Diesen werde ich morgen zur Belohnung gemeinsam mit einer großen Tasse Kaffee genießen. Zu Mittag gibt es Gemüsesuppe vom Vortag und am Abend Salat.

Ich habe zwar keine sieben Tage durchgehalten, bin aber trotzdem mit dem Ergebnis zufrieden. Meine Haut strahlt, der Bauch ist flach und die Waage zeigt 2,5 Kilo weniger an. Zufrieden esse ich meinen Kuchen….

Ein Kommentar

Antworten
  1. Mir geht es sehr gut wenn ich darauf achte, dass ich viele basische Nahrungsmittel zu mir nehme – genau gesagt geht es hier überwiegend um Gewürze und Kräuter. Ich esse viele Bitterkräuter und habe ein sehr gut ausgestattetes Gewürzregal. Und seit ich mich so ernähre habe ich 7 kg abgenommen – das war nicht meine Intention. Es ging ganz von selbst.

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