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Drei Tipps gegen Sodbrennen

Ein lustiger Abend, der Wein schmeckt und der Kuchen auch. Dann folgt das „saure Aufstoßen“, auch bekannt als Reflux oder Sodbrennen. Zwischen 20 und 30 Prozent der Österreicher kennen dieses Übel. Dabei gibt es eine Reihe von Ursachen für Sodbrennen. Wir stellen drei einfache Tipps vor, um dieses Feuer zu löschen. Ausführlichere Informationen bekommt man beispielsweise online bei Netdoktor, aber auch bei seinem Hausarzt.

Sodbrennen ist ein modernes Volksleiden, deren Ursache oft in ungesunden Ess- und Lebensgewohnheiten zu finden ist. Das Brennen hinter der Brust entsteht dabei durch den sauren Mageninhalt, der nach oben kommt. Wenn in der Spätschwangerschaft das Baby auf den Magen tritt, kann es ebenfalls zu Sodbrennen kommen – hier aber nur vorübergehend. Wer nur ab und zu Sodbrennen hat und genau weiß, dass es von der leckeren Sahnetorte kommt, hat nichts zu befürchten und kann mit einigen Tipps Abhilfe schaffen. Wer aber täglich unter Reflux leidet, kommt mit Magentee & Co nicht weit und sollte lieber einen Arzt aufsuchen. Denn wenn regelmäßig saurer Speisebrei aus dem Magen aufsteigt, verätzt dieser die Speisröhre.

Das Feuer löschen

Eigentlich hatte die Natur einen guten Plan: Zwei bis drei Liter Magensaft täglich sollte der Körper produzieren. Die Aufgabe: Krankheitskeime unschädlich zu machen und den Speisebrei weiter zu verarbeiten. Doch dieses System ist fehleranfällig, denn unsere ungesunden Gewohnheiten und Lebensumstände stören diesen Plan schon mal. Zu lecker war das Gläschen Wein und zu verführerisch das Nachspeisenbuffet. Wer nach einem opulenten Mahl oder bei Stress über Sodbrennen klagt, sollte diese drei Tipps beherzigen um überschüssige Magensäure zu binden.

1. Sauer macht lustig?

Wohl kaum. Linderung gegen Sodbrennen verschaffen nämlich Mittel, die die Magensäure binden. Also Kaffee, Nikotin, Alkohol und scharfe Gewürze meiden. Gerade Alkohol lässt den Magenschließmuskel erschlaffen. Üppige Mahlzeiten am Abend sind besonders ungünstig weil nach dem Essen Säure produziert wird. Auf den Teller sollen daher basische Lebensmittel wie Kartoffeln, Obst, Salat und Gemüse. Ebenso helfen Kräutertees z.B. Kamille oder Fenchel, die saure Säure zurückzuspülen.

2. Kampf den Stress!

Dauerstress schlägt sich auf den Magen. Der Sympathicus im vegetativen Nervensystem ist auf Kampf und Flucht eingestellt. Das Blut wird weg vom Magen-Darm-Trakt zu den Muskeln transportiert, damit man sich dem potenziellen Feind stellen kann. Problematisch ist, wenn die Stresssituation nicht mehr aufhört. Denn dann wird der Stress zum Dauerfeind und der Reflux zum Dauerbrenner. Regelmäßige Entspannungsübungen wie Yoga helfen, den Stress abzubauen.

3. Klein aber fein!

Iss mehre, aber kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt. Warum? Größere Portionen führen zu einem vollen Magen und so steigt mit dem steigenden Mageninhalt die Gefahr, die Magensäure in die Speiseröhre zu drücken. Gerade abends sollte daher nicht zu viel gegessen werden. Auch das Verdauungsschläfchen nach dem Essen ist für „Sodbrenner“ nichts. Denn nach dem Essen sollte man sich nicht gleich flach hinlegen. Hilfreich ist es aber, mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen.

Bildnachweis: bigstockphoto.de

3 Kommentare

Antworten
  1. Also ich habe mich bis jetzt dann immer an Milch oder an Bullrich Salz festgehalten. Aber deine Tipps klingen auch sehr gut. Ich werde sie auf jeden Fall mal ausprobieren. Da ich öfter Sodbrennen habe denke ich mal wird der Test auch bald sein. Nur der Punkt mit dem Stress da weiß ich jetzt nicht gerade wie ich das ändern soll. Aber da gibt es auch eine Lösung.

  2. Hi.
    Danke für diesen Artikel, hab ein paar Tipps davon umgesetzt und muss echt sagen, dass es wirklich gut hilft. Jedenfalls bei mir. 😉
    Grüße
    Damian

  3. Hatte Zwerchfellbruch der mit Klammern operiert werden sollte und ständiges Sodbrennen über Jahre hinweg. PPH + Schmerzmittel jeden Tag genommen und hatte mich mit dem Zustand schon abgefunden.

    Die Heilung war schlicht und einfach Wasser!!!
    40 ml pro kg Körpergewicht jeden Tag und die Beschwerden waren nach zwei Wochen verschwunden und sind seitdem (6 Jahre) nur mehr äußerst selten aufgetreten. Meistens dann wenn ich die tägliche Wassermenge missachte.
    Immer nur Wasser trinken.
    Auf optimal 8 Portionen aufteilen. (4 Gläser morgens + 4 Gläser abends)
    Körper kann pro Stunde ca. 300ml max. aufnehmen.
    Zuviel landet nur in der Blase und führt zu häufigem Toilettengang.
    Trinken und Essen trennen! Halbe Stunde vor, während und 2 Stunden nach Mahlzeit trinken
    vermeiden.
    Darauf achten, dass Urin immer weiß ist. Bei proteinreichen Mahlzeiten und am Morgen darf es ruhig gelblicher sein.
    Fruchtsäfte, Smoothies, Softdrinks, Kaffee, Tee, etc.. alles flüssige außer Wasser sieht der Körper als Nahrung an und produziert Magensäfte ohne wenn und aber!

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