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Gerüchteküche: Die fünf größten Ernährungsmythen

Spinat macht groß und stark, das tägliche Glas Milch stärkt die Knochen und Karotten sind gut für die Augen? Na klar. Jeder kennt zahlreiche dieser Ernährungsweisheiten und täglich erscheinen neue Ratschläge von Ernährungsexperten wie man sich gesund ernährt.

Wer sich richtig ernähren will, hat es nicht immer leicht. Zu viele Halbwahrheiten existieren rund um das Thema gesunde Ernährung.

Wir sagen: Weg vom Tisch mit diesen Ernährungsmythen und decken fünf davon auf. Mehr Ernährungsirrtümer könnt ihr gerne in den Kommentaren ergänzen.

Die fünf Ernährungsmythen

  1. Der Mythos vom eisenhaltigen Spinat ist ein Paradebeispiel für Ernährungsirrtürmer. Selbst Mediziner glaubten jahrelang an den hohen Eisengehalt. Leider hat man sich seinerzeit vertan und das Komma um eine Stelle zu weit nach rechts gerückt. Seit Generationen bekommen Kinder nun das Grünzeug aufgetischt. Legenden sind eben hartnäckig.
  2. Auch der Mythos vom Bierbauch ist nicht totzukriegen. Zwar mag der Mythos im täglichen Leben oft bestätigt scheinen, doch schlägt sich Bier mit ca. 40 kcal pro 100 Milliliter weniger auf den Bauch als zum Beispiel ein Glas Rotwein. Eines ist aber leider wahr: Egal ob Bier oder Wein – Alkohol verlangsamt die Fettverbrennung und leistet damit zumindest langfristig einen Beitrag zur Figur.
  3. Dunkles Brot ist gesünder als Weißbrot? Nicht immer. Denn eine dunkle Brotfarbe sagt wenig über die Qualität des Mehls aus. Oft werden gezuckerte Weizenbrote einfach dunkel gefärbt.
  4. Obst macht schlank. Grundsätzlich ja, allerdings kann man es auch bei diesen Lebensmitteln übertreiben. Wer sich den Bauch mit viel Obst voll schlägt, nimmt viel Zucker zu sich. Auch hier gilt die Prämisse: Die Kalorienbilanz muss stimmen, um abzunehmen.
  5. Kohlenhydrate machen dick? Das sagen zumindest viele Trenddiäten. Fakt ist: Wir brauchen Kohlenhydrate zum Leben da Glukose der wichtigste Energieträger ist. Das Gehirn bezieht seine Energie aus Glukose und auch Muskeln benötigen den Zucker. Zu unterscheiden sind aber verschiedene Sorten von Kohlenhydraten. Ballaststoffreiche Kohlenhydrate schützen sogar vor Übergewicht.

Ein Kommentar

Antworten
  1. Ja, auch hier gilt der Grundsatz – „Wer nichts weiß, muß alles glauben“. Deshalb tut jeder gut daran sich über Ernährung selbst zu informieren! Zum Glück gibt es ja heute reichlich Möglichkeiten z.B im Internet, wie auf eurem blog hier. Gut, dass es immer mehr werden, welche sich diesem -Thema widmen.
    Uwe

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