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Essen zur Stressbewältigung

Tennisstunde, Vorstandssitzung oder Zahnarztbesuche. Er ist immer dabei. Unser treuester Begleiter: Stress. Die dadurch verursachte Anspannung schlägt sich auch auf unseren Magen.

In diesem Zusammenhang gibt es zwei verhaltenstypische Muster: Den Stresshungerer und den Stressesser. Während Typ 1 eine Appetitlosigkeit verspürt, verschlingt Typ 2 sofort schnell verfügbares Essen. Besonders auf die fetten, süßen oder salzigen Speisen hat er es abgesehen. Essen ist für ihn Belohnung.

Stress hat einen starken Einfluss auf unser Ernährungsverhalten

Unter Anspannung produziert der Körper verstärkt die Stoffe Kortisol und Insulin. Diese kurbeln das Verlangen nach kalorienreichen Speisen an. Auch das Stresshormon CRH (Corticotropin Releasing Hormon) trägt seinem Teil dazu bei und kurbelt das Verlangen nach Zucker um das Dreifache an. Manchen Menschen hingegen verschlägt Stress tatsächlich den Appetit. Diese über die Zeit verfestigen Muster können aber langsam wieder verändert werden. Folgende Tipps helfen, ein gesundes Essverhalten bei Stress zu erlernen.

Tipps für Stresshungerer

  • Mahlzeiten soll dieser Typ keinesfalls ausfallen lassen. Besser ist noch, die Mahlzeit durch ein nahrhaftes Getränk (z.B. Eiweißshake) zu ersetzen.
  • Eine weitere Möglichkeit sind Energiesnacks (z.B. Banane, Müslieriegel).

Tipps für Stressesser

  • Bewegung ist das beste Rezept gegen Heißunger. Wenn die Zeit fürs Fitnessstudio nicht reicht, hilft auch ein kleiner Spaziergang um die Anspannungen zu lösen.
  • Bewusstes Essen im Sitzen ist ebenfalls unumgänglich. Denn Stressessern ist oft nicht klar, was sie nebenbei in sich hinein schaufeln. Langsames Kauen und zwischendurch das Besteck zu Seite legen steigert den Genuss an der Mahlzeit. Nur so kann das Gehirn die Aktivität verarbeiten und ein Sättigungsgefühl signalisieren.
  • Schokoladenvorräte aus der Wohnung verbannen. So kommt man erst gar nicht in Versuchung. Bei dringendem Zuckerbedarf kann Obst genascht werden. Essen Sie, was dem Körper auch nutzt.

Wichtig ist, sich bei Rückfällen keine Vorwürfe zu machen. Der Schlüssel zur Bewältigung dieser Verhaltensmuster ist aber, Stressfallen im Vorhinein zu erkennen und andere Möglichkeiten zum Stressabbau zu finden.

Bildnachweis: © berwis / pixelio


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