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Achtung Pollenallergie: Start in die Pollensaison 2011

Schön langsam wird es wärmer draußen und die ersten Blumen sprießen bereits. Da kommt Freude auf – nur leider nicht bei allen.

Wenn die Außentemperatur über 5 Grad Celsius steigt und die Sonnenstrahlen intensiver werden, beginnt für Pollenallergiker wieder eine anstrengende Zeit.

Tipps für den Start in die Pollensaison 2011.

Grundsätzlich ist eine Allergie eine nicht ansteckende Fehlfunktion des Immunsystems. Vereinfacht ausgedrückt zeigt das Immunsystem eine Überreaktion. Jene Menschen, die an einer Pollenallergie leiden, zeigen unter anderem folgende Symptome:

  • Gerötete oder tränende Augen
  • Jucken in der Nase und im Bereich des Rachens
  • Angeschwollene Schleimhäute verbunden mit häufigem Niesen und einer verstopften Nase

Zusätzlich sind Kopfschmerzen, Hautekzeme und Müdigkeit ständige Begleiter von Pollenallergikern. Um überhaupt festzustellen, ob es sich – wenn Symptome auftreten – um eine Pollenallergie handelt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Pollensaison 2011

Für die Pollensaison 2011 zeichnen sich hohe Belastungen durch Frühblüher und Birken ab. Die Birke, die ihre Hauptblütezeit zwischen April und Mai hat, beginnt besonders bei Temperaturen über 15 Grad Celsius ihre Pollen an die Umwelt abzugeben. In Österreich sind hier besonders Salzburg, Kärnten und Osttirol betroffen.

Je nachdem, um welche Allergieform es sich konkret handelt, können Allergiker diverse Maßnahmen ergreifen. Diese reichen von der Auswahl allergenvermeidender Lebensmittel, bis hin zu einer Toleranzentwicklung durch eine spezielle Verabreichung von allergenen Stoffen. Eine Immunisierung dauert in etwa zwischen 3 und 5 Jahren.

5 Tipps für Pollenallergiker

  • Wer sich in geschlossenen Räumen aufhält, hat recht wenig zu befürchten. Wichtig ist, dass die Fenster geschlossen sind und kein Ventilator die Luft im Raum aufwirbelt.
  • Spazieren gehen sollten Pollenallergiker bevorzugt in Laubwäldern. Die Blätter wirken als Pollenfilter und entlasten das Immunsystem.
  • Üblicherweise wird die stärkste Pollenbelastung im Tagesverlauf zur Mittagszeit gemessen – deswegen sind – wenn möglich – Aufenthalte im Freien während der Mittagszeit zu vermeiden.
  • Wer als Allergiker gerne Sport treibt, sollte besonders im Frühling entweder in einem Fitnessstudio (geschlossene Räume) oder am frühen Morgen trainieren, wenn die Pollenbelastung noch gering ist. Der Grund: Wenn mehr Luft eingeatmet wird, werden auch mehr Pollen inhaliert, wodurch die Belastung steigt.
  • Auf www.pollenwarndienst.at können tagesaktuell sämtliche Polleninformation gegliedert nach Regionen abgerufen werden (sowohl für Europa allgemein, als auch für Österreich)

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Ein Kommentar

Antworten
  1. Guter Artikel! Ich bin gerade dabei meinen Beschwerdekalender zu erstellen und da war der Artikel auch Hilfreich. Es war wirklich ein anstrengendes Jahr. Für mich auch Informativ ist das Pollenwetter auf wetter.tv. Dort kann man sich auch für seinen Standort die Belastung ansehen.
    LG
    Peter

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