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Wie Tee das Immunsystem stärkt

Schnupfnasen aufgepasst: Regelmäßiger Teegenuss entspannt nicht nur an kalten Wintertagen, sondern stärkt auch das Immunsystem. Dabei ist aber nicht nur Omas Kamillentee gefragt. Leckere Tee-Variationen mit Ingwer, Lapacho oder Hagebutten verlocken neben Kräuterhexen noch viele andere Menschen zum Teekochen. Einfach ausprobieren – es ist für jeden Geschmack ein Kraut gewachsen. Deine Abwehrkräfte werden es dir danken.

Kräuter fürs Immunsystem

Das Immunsystem ist ein komplexes System von Organen und Blutzellen, das rund um die Uhr im Einsatz ist, um Krankheiten zu bekämpfen. Dafür braucht es Waffen, besser gesagt Abwehrkräfte, um gegen Bakterien, Viren und Co eine Chance zu haben. Um Erkrankungen vorzubeugen sollte man daher gerade im Winter sein Immunsystem stärken. Und das geht mit Tee ganz leicht.

Welcher Tee der richtige ist, hängt von der gesundheitlichen Verfassung ab. Wer kerngesund ist, hat die freie Wahl. Ist das Immunsystem geschwächt, gibt es allerlei Kräuter mit heilenden oder lindernden Eigenschaften.

  • Aloe Vera hilft nicht nur Sonnenanbetern bei Sonnenbrand. Diese vielseitige Heilpflanze schmeckt auch im Tee. Oft wird Aloe Vera mit anderen aromatischen Stoffen wie Rotbusch oder Papayastücken gemischt, um den Geschmack zu verfeinern. Der Tee mit Aloe Vera hat eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und eine blutzuckersenkende Wirkung.
  • Ginseng ist ein asiatisches Heilmittel und wird bei vielerlei gesundheitlichen Problemen und zur allgemeinen Stärkung des Immunsytems als Tee eingesetzt. Die Superwurzel steigert die Regenerationsfähigkeit, stärkt das Herz und die Leistungsfähigkeit.
  • Hagebutte strotzt vor Vitamin C und ist als Tee ein idealer Wegbegleiter zur Stärkung des Immunsystems. Sie hilft gegen Erkältung und auch bei Frühjahrsmüdigkeit.
  • Ingwer ist in der ayurvedischen Medizin als Allheilmittel bekannt. Die Knolle wirkt krampflösend, schmerzstillend, antibakteriell und soll zudem gegen Übelkeit und Husten helfen. Durch den Wirkstoff Gingerol hat Ingwer eine ähnliche vorbeugende Wirkung gegen Herzinfarkt und Schlaganfall wie Aspirin.
  • Kamillentee entfaltet besonders bei Erkältung mit Magenbeteiligung seine wohltuende und entzündungshemmende Wirkung.
  • Lapacho ist ein Allround Heilmittel. Die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung machen Lapacho Tee zum Grippe-Feind. Zudem wirkt er schmerzstillend und tonisierend. Der Innenrinde des Lapachobaums wird sogar eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt
  • Salbei Tee wird besonders bei Husten, Bronchitis und Halsschmerzen empfohlen. Für Stillende ist er aufgrund seiner hemmenden Wirkung auf die Sekretbildung aber nicht geeignet.
  • Weidenrindentee hilft bei Fieber und Kopfschmerzen. Die Inhaltstoffe der Rinde wirken zudem harntreibend und helfen beim Abtransport von Giftstoffen.

Noch ein Tipp: Eine schonende Behandlung von der Ernte bis zur Verarbeitung ist besonders wichtig um die Wirksamkeit von Teesorten sicherzustellen. Frische und lose Kräuter in Bio-Qualität sind daher empfehlenswert. Auch die Haltbarkeit sollte nicht überschritten werden.

Bildnachweis: bigstockphoto.de

2 Kommentare

Antworten
  1. Eine tolle Aufstellung von verschiedenen Teesorten. Als leidenschaftlicher Teetrinker kann ich dem nur zustimmen, dass ein regelmäßiger Teegenuss absolut Gesundheitsfördernd ist.
    Viele Grüße

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