Share, , Google Plus, Pinterest,

Veröffentlicht in:

Schutz für die Augen: Tipps für die optimale Sportbrille

Eine optimale Sportbrille ist bei nahezu jeder Outdoorsportart ein unverzichtbares Utensil. Sie soll vor allem die Augen schützen und – natürlich – modischen Aspekten genügen. Dabei ist speziell darauf zu achten, wie Tönungsgrad und Farbe der Gläser sind und ob die Brille optimal sitzt. Denn schlechte Sicht und eine verrutschte Brille können dem Sportvergnügen ansonsten schnell ein Ende bereiten.

Schutzfunktion von Brillen

Gerade Sportbrillen haben vordergründig eine Schutzfunktion. Dabei ist es wichtig, dass der Spalt zwischen Brillenrand und Kopf des Trägers möglichst gering ist, damit wenig Streulicht und Schmutzpartikel eindringen können. Allerdings dürfen die Gläser nicht so eng anliegen, dass sie mit den Wimpern berührt werden. Sobald bei einer Sportart Tempo im Spiel ist, wie z.B. am Mountain-Bike oder beim Skifahren, wird man das garantiert zu schätzen wissen.

Ein Mythos der sicht hartnäckig hält ist, dass die Farbe der Gläser etwas mit dem UV-Schutz oder der Tönung zu tun hätte. Gerade bei billigen Brillen ist das kaum der Fall. Ob leichter Sonnenschein am Land oder Gletschersonne: Je nach Grad der Sonneneinstrahlung gilt es die richtigen Gläser parat zu haben. Optimal sind hier natürlich Brillen mit wechselbaren Gläsern, wie sie von einigen Herstellern angeboten werden.

4 Tönungsgrade

Es gibt vier unterschiedliche Filtergrade nach denen Sport(sonnen)brillen unterschieden werden:

  • Filterkategorie 1 für bedeckte Tage: 20%-57% Tönung
  • Filterkategorie 2 für normale Sommertage: 57%-82% Tönung
  • Filterkategorie 3 für Wasser, Strand und Berge: 80%-92% Tönung
  • Filterkategorie 4 für Gletscher: 92%-97% Tönung

Neben dem Tönungsgrad ist aber auch der UV-Schutz entscheidend für die Wahl der Gläser. UV-Licht ist bekanntlich nicht sichtbar und erreicht die Erde egal ob es bewölkt oder sonnig ist. Optimalen UV-Schutz bieten hier Brillengläser die alle Wellenlängen unterhalb von 400nm blockieren. Beim Kauf der Brille bzw. der Gläser ist dieser Schutz durch einen Aufkleber „UV 400“ erkennbar.

Normale Sportbrillen sind – egal mit welcher Tönung – nicht für einen direkten Blick in die Sonne, in starke Lampen oder gar für Schweißarbeiten geeignet. Dafür gibt es zum Beispiel Augenschutz von Engelbert Strauss mit einstellbaren Schutzstufen.

Glasfarben

Je nach Farbe der Gläser werden unterschiedliche Aspekte der Umgebung betont, was sich je nach Anwendungsfall positiv oder negativ auswirkt. Gelbe Gläser etwa wirken kontrasterhöhend und sind daher gerade bei Sportbrillen beliebt. Durch die Farbverfälschung sollte darauf im Auto aber verzichtet werden. Graue Gläser hingegen sind relativ farbneutral und bieten Schutz vor blauem Licht. Blaue, rote oder violette Gläser sollten wenn dann eher bei Modebrillen und nicht bei Sportbrillen gewählt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.