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Gerüchteküche: Die fünf größten Fitnessmythen

Sport ist gesund. Stimmt grundsätzlich. Aber was rund um das Thema Fitness wirklich gesund ist, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Wie war das nochmal mit dem Muskelkater? Wer keinen Muskelkater hat, der trainiert nicht ordentlich? Und macht Sex vor dem Sport jetzt schnell, langsam oder keines von beiden? Häufig gestellt Fragen zum Thema Fitness und Gesundheit gibt es so einige. Die fünf größten Fitnessmythen im Schnellcheck.

Ohne Muskelkater hat der Sport nichts gebracht

Ausdauertraining drei Mal die Woche, Fitnessstudio bis an die Schmerzgrenze – und wenns „am Tag danach“ richtig wehtut, dann war das Training auch richtig effektiv. Falsch. Muskelkater ist gleichbedeutend mit kleinen Rissen in den Muskelfasern. Und die bekommt man nur durch Überbeanspruchung. Insofern ist Muskelkater in punkto Leistungssteigerung und besseres Training ein absolutes No-Go.

Sex vor dem Sport macht langsam

Sex macht müde, langsam und träge hört man von der einen Seite. Und manche Wettkämpfer steigen ohne vorherigen Koitus erst gar nicht in den Ring. Fakt ist, dass das intime Stell-Dich-Ein das Körper- und Selbstbewusstsein verbessert. Zudem werden damit schon vor dem eigentlichen Training Kalorien verbrannt. Optimale Voraussetzungen also, um sportliche Höchstleistungen zu erbringen.

Fett wird erst nach 30 Minuten verbrannt

Auch das stimmt nicht. Die Fettverbrennung beginnt, wenn das Training beginnt. Wer wie viel Fett verbrennt, hängt allerdings von der körperlichen Konstitution ab. Untrainierte 100 Kilo Bröckerl müssen zuerst den gerade verputzten Burger wegtrainieren, während bei trainierten 60 Kilo Gazellen mehr Energie aus dem Fettgewebe kommt.

Nach dem Sport sollte zwei Stunden nichts gegessen werden

Wer nicht gerade auf Crashdiät ist, darf nach dem Sport genauso Essen wie vor dem Sport, sofern gewollt. Es stimmt, dass bis zu zwei Stunden nach dem Sport am meisten Fett verbrannt wird. Essen oder Trinken während dieser Zeit stoppt die Fettverbrennung aber nicht.

Magnesium ist die Wunderwaffe gegen Muskelkrämpfe

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff für die Funktionsfähigkeit unserer Muskeln. Wer viel Sport treibt steigert seinen Magnesiumverbrauch bzw. schwitzt das Magnesium aus. Zu wenig Magnesium kann dann zu Muskelkrämpfen führen. Aber nicht ausschließlich. Andere Mangelzustände, Venenleiden oder Durchblutungsstörungen können genauso dafür verantwortlich sein.

Bildnachweis: sxc.hu

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