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Kinderyoga: Auf die Matte, fertig, los!

Alles im Lot(ussitz). Groß und Klein versammeln sich zur Yogastunde. Der Unterschied: Während Erwachsene oft Yoga üben, um den Alltag zu bewältigen, leben Kinder bei Yoga so richtig auf. Spielerisch werden im Kinderyoga Atemübungen oder Asanas wie der Baum in die Yogastunde eingebaut. Kombiniert mit lustigen Fantasiereisen oder spannenden Geschichten aus der Yogalehre bringt Yoga alles was Kinder brauchen: Bewegung, Spiel, Spannung und Spaß.

Die positiven Eigenschaften von Yoga sind bereits im Kindesalter gefragt. Aktive, unkonzentrierte und nervöse Kinder können durch wiederholtes Üben von Asanas ruhiger, ausgeglichener und entspannter werden. Zu ruhige oder schüchterne Kinder hingegen, lernen mehr aus sich heraus zu gehen und werden selbstbewusster.

Mit Yoga lernen die Kinder sich selbst und auch die Grenzen ihrer Umwelt besser wahrzunehmen. Auch die sozialen Fähigkeiten zu Mitschülern wird durch ein gesundes Körpergefühl gestärkt. Zudem sind gerade Kinder anfällig für Krankheiten. Mit Yoga wird das Immunsystem gestärkt und Schnupfenviren spielend der Kampf angesagt. Yoga beugt auch Fehlhaltungen vor, die z.B. durch langes Sitzen in der Schule entstehen. Nicht zuletzt wird neben der Beweglichkeit auch die Konzentrationsfähigkeit verbessert. So werden schwierige Schulaufgaben zum Klacks.

Ab wann kann mein Kind Yoga üben?

Yoga ist grundsätzlich für alle Kinder in jedem Alter geeignet. Es gibt sogar Yogastunden für Mamas und Ihre Babys. Dabei werden die Kleinen spielerisch und kreativ in die Yogapraxis integriert. In Indien geht man noch weiter und sagt, dass Babys für Yoga bereit sind, sobald sie mit dem Atmen beginnen. Hierzulande wird für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren „Eltern-Kind Yoga“ angeboten. Ab dem Beginn der Schulzeit ist für die Kids dann ein guter Zeitpunkt, mit anderen Kindern in der Gruppe Yoga zu üben.

Kinderyoga stark im Kommen

In Deutschland gibt es bereits Schulen, die Yoga als Pflichtfach anbieten. Auch in Österreich gibt es bereits vermehrt Anfragen. Am Anfang sind es noch die Mütter, die ihre Kinder zum Yoga animieren. Nur wenige Yogastunden später,  „verlangen“ die Kleinen schon nach ihrer Yogastunde, weil sie wissen, wie gut es ihnen tut. Ein starkes und bewegliches Rückgrat kann man schließlich nie früh genug trainieren. Und die Kinder stehen von klein auf stark verwurzelt im Leben.

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