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Pflege von Funktionstextilien

Wer viel und gerne Sport treibt, legt meist auch Wert auf den richtigen Look. Es geht aber nicht nur darum, mit Laufjacke, Funktionsshirt und Wanderhose gut auszusehen. Immerhin werden Textilien durch Wind, Wetter und Schweiß beim Sport besonders beansprucht. Funktionsbekleidung lautet das Stichwort – wir verraten worauf es bei der Auswahl und der Pflege ankommt.

Sportbekleidung kann mehr

Garn für FunktionsbekleidungGanz klar: Funktionstextilien sind mittlerweile echte High-Tech Ware. Ob atumungsaktiv, winddicht, wasserdicht oder schmutzabweisend – es gibt für alle Anforderungen die richtige Bekleidung.

Dabei kommen kaum Baumwollfasern zum Einsatz, da diese Schweiß und Wasser aufsaugen und Textilien damit schwer und für den Sport unbrauchbar machen. Synthetische Fasern oder die Wolle von Merinoschafen sind hingegen sehr beliebt. Polyester, Polyamid oder Polypropylen transportieren Feuchtigkeit optimal nach außen (=atmungsaktiv), da sie selbst nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen können. Die organische Wolle ist antibakteriell und sorgt auch bei empfindlich kalten Temperaturen für wohlige Wärme. Der Vorteil der Wolle: sie ist biologisch abbaubar.

Waschen und Pflegen von Funktionstextilien

Sportbekleidung muss regelmäßig gewaschen werden. Nicht nur wegen des Geruchs, sondern auch weil Schmutz die Atmungsaktivität und die Imprägnierung beeinträchtigt. Generell ist die Imprägnierung nach wie vor eine Schwachstelle von Funktionstextilien. Was beim Kauf noch hervorragend wasserabweisend ist, kann nach der ein oder anderen Lauf- und Wandersession ziemlich vollgesogen sein.

Feststellen lässt sich das mit einem einfachen Test: Ein paar Tropfen Wasser auf das Textil laufen lassen. Perlen die Tropfen ab, ist alles paletti. Wenn die Tropfen aufgesaugt werden, gibt es Handlungsbedarf. Nach dem ersten Waschgang helfen 30min im Wäschetrockner oder Bügeln bei niedriger Stufe (da das Textil sonst schmilzt), um die Imprägnierung zu reaktivieren. Auch ein Föhn kann Abhilfe schaffen.

Bei der Wäsche sind Weichspüler und billige Waschmittel übrigens tabu, wenn man auch danach noch Freude mit dem Textil haben will. Bei häufiger Beanspruchung und Wäsche macht es Sinn, von Zeit zu Zeit mit eigenen Imprägnierungssprays zu arbeiten.

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