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„Let’s Bands!“ – das Workout für die Hosentasche

Immer mehr Menschen verlagern ihr Training vom Gym in die eigenen vier Wände. Getrieben von Bestsellern wie „Fit ohne Geräte“ von Fitnessguru Joshua Clark, ist Schwitzen im Wohnzimmer salonfähig geworden. Für outdoorbegeisterte Menschen wie mich trotzdem schwierig, die Motivation dafür aufzubringen. Hätte nicht kürzlich der Paketservice an meine Tür geklingelt, wäre das auch so geblieben. Inhalt der Sendung: powerbands von letsbands.com. Meine Mission: ein ausführlicher Test.

Gleich mal vorweg: Das ist KEIN bezahlter Artikel, sondern einfach ein Produkttest. Das Set haben wir dafür von letsbands freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen. Danke dafür 🙂

Das Paket

„Handlich und unscheinbar“, war der erste Eindruck des Pakets. Und – auf den ersten Blick – ziemlich harmlos der Inhalt:

  • letsbands_inhaltDie vier Protagonisten: Farbige, elastische Bändchen (gelb, grün, blau, schwarz) in unterschiedlichen Stärken
  • Unverzichtbare Lektüre: 1x Trainingshandbuch, 1x DVD mit Übungsanleitungen
  • Nice to Have: Netzbeutel für den Transport, Fan-Armband, Sicherheits-Instruktionen, Gutschein-Code für den nächsten Einkauf

In dem Moment, als ich das Trainingshandbuch erstmals zur Hand nahm, war es mit der Harmlosigkeit vorbei. Aber mehr dazu später, schließlich sollte ich noch kurz erklären, was es mit den powerbands eigentlich auf sich hat.

Was sind powerbands?

Muskeln aufbauen, Haltung verbessern, schonend und effektiv trainieren – die Packungsbeilage gibt große Versprechen ab. Zudem kann man die powerbands quasi überall hin mitnehmen, Fitness für die Hosentasche eben.

Die elastischen Bänder leisten im Training erheblichen Widerstand und fördern so die persönliche Fitness. Besagter Widerstand variiert je nach Farbe: gelb ist für Einsteiger, grün für Fortgeschrittene, blau für die Erfahrenen und schwarz eigentlich für alle geeignet. Im ersten Impuls hätte ich mich mindestens unter die Fortgeschrittenen eingereiht, aber das grüne Band hat mich dann recht schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Schließlich ist es für den Anfang doch das gelbe Anfänger-Band geworden.

Das erste Workout

Ohne Trainingshandbuch geht gar nix, also erst mal lesen statt trainieren. Kurz darauf finde ich mich am Boden wieder, um eine erste Aufwärmübung (kreativer Name: powerbands Rotatorcuff) zu absolvieren. 8-12 Wiederholungen zur Aktivierung und Stabilisierung des Schulterbereichs.

In Rückenlage muss ich die Beine anwinkeln und mir ein Band um die Hände legen. Ober- und Unterarme um 90 Grad abgewinkelt zeigen meine Finger zur Decke, die Daumen nach außen. Und dann – Rücken und Fersen fest am Boden, Schultern weitestmöglich weg von den Ohren – ziehe ich das Band mit einer Hand zum Boden. Dann noch einmal. Nach dem 8. Mal bin ich platt. Und wechsle demütig vom grünen (für Fortgeschrittene) auf das gelbe Einsteigerband. Nach fünf Übungen ist Schluss, denn ich will mir erstmal noch einen besseren Überblick über die möglichen Workouts verschaffen. Soll ja keine Lesestunde werden.

Voll im Training

Die powerbands haben nun einige Wochen Praxiseinsatz hinter sich, vom Wohn- bis zum Hotelzimmer viel durchgemacht. Besonders die vollständigen Workouts haben es mir mittlerweile angetan. Nachdem sich das Übungshandbuch zum Aufklappen als etwas unpraktisch in der Nutzung erwiesen hat, bin ich aber auf die DVD umgestiegen. Mittlerweile kenne ich meine Lieblingsübungen soweit, dass ich auf die Lektüre verzichten kann. Ein kleiner Wunsch von meiner Seite: den Inhalt der DVD könnte man auch online zur Verfügung stellen. Schließlich musste ich erstmal ein Laufwerk auftreiben, in das ich die DVD überhaupt noch einlegen konnte.

Mein Fazit: die powerbands sind eine coole Ergänzung zu meinen – nach wie vor heiß geliebten –  Outdooraktivitäten und machen definitiv Spaß. Das große Set inklusive der Übungsanleitungen kostet unter 50 Euro, was ich als fair empfinde.

Bildnachweis: letsbands.com, eigene Fotos

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