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Rein ins kühle Nass – Schwimmstile im Überblick

Schwimmen ist die perfekte Allroundsportart. Egal ob zur Entspannung, zum Muskelaufbau, für mehr Ausdauer oder zum Lösen von Verspannungen: Schwimmen macht fit. Wie effektiv das Training wirklich ist, hängt allerdings vom Schwimmstil und der richtigen Technik ab. Hier der Überblick über die Wettkampfstile Brustschwimmen, Kraulen, Rückenschwimmen und Delfin.

Schwimmen macht fit

Schwimmen bietet alles, was man sich von einer Ausdauersportart wünscht. Alle großen Muskelgruppen werden dabei gleichmäßig gekräftigt, der Bewegungsapparat durch den Auftrieb des Wassers aber geschont. Dadurch ist Schwimmen auch für Menschen mit Übergewicht und Gelenksproblemen sehr gut geeignet. Schwimmer fördern die Durchblutung im Körper und bauen aktiv Stress ab. Dadurch werden sowohl körperliche als auch seelische Verspannungen gelöst.

Damit der Sport seine gesundheitsfördernde Wirkung optimal entfalten kann, kommt es auf den individuell passenden Schwimmstil und die richtige Technik an.

Brust: Entspannung und Bewegung

Der Schwimmstil des Frosches war die Basis für die Entwicklung des bei uns sehr populären Brustschwimmens. Dieser Schwimmstil besteht aus abwechselnd durchgeführtem Arm- und Beinschlag. Die Beine sind gestreckt, während die Arme unter der Wasseroberfläche einen Halbkreis beschreiben. Wenn die Arme vor den Kopf geführt werden, erfolgt der Beinschlag.

Pro Stunde werden beim Brustschwimmen solide 700-800 Kalorien verbrannt. Sowohl die Arm-, als auch Brust- und Beinmuskulatur werden dabei optimal gestärkt. Um die Wirbelsäule zu entlasten ist es wichtig, den Kopf nicht komplett über Wasser zu halten. Insgesamt ist das Brustschwimmen der langsamste Schwimmstil.

Kraulen: für Kalorienjunkies

Wer im Wasser mehr Tempo will, für den ist Kraulen möglicherweise gut geeignet. Was aus der Ferne oft schwierig aussieht, ist recht einfach zu erlernen. Der Beinschlag funktioniert mit kleinen, abwechselnden Kicks mit leicht angewinkelten Knien. Der Armschlag erfolgt, indem mit gestreckten Armen vor dem Kopf abwechselnd eingetaucht wird. Wenn ein Arm wieder aus dem Wasser zieht, wird mit dem Kopf (der ansonsten unter Wasser ist) auf der anderen Seite Luft geholt.

Eine Stunde durchhalten ist anstrengend – die Belohnung mit mindestens 900 verbrannten Kalorien aber groß. Nachdem die Arme für einen Großteil der Vorwärtsbewegung sorgen, wird auch deren Muskulatur am stärksten gefordert. Zusätzlich ist Kraulen ideal zur Steigerung der Ausdauer.

Rücken: Entlastung für die Wirbelsäule

Rückenschwimmen ist eine Wohltat für den Körper. Dieser relativ einfache Schwimmstil wird mit dem Rücken nach unten praktiziert. Da der Kopf nie ins Wasser getaucht wird, ist auch die Atmung kein Problem. Die Beine paddeln, die Arme tauchen abwechselnd über dem Kopf ins Wasser ein. Aus der Ferne wirkt der Schwimmstil wie „verkehrtes“ Kraulen. Wer alles richtig macht, taucht zuerst mit dem kleinen Finger ins Wasser und anschließend mit dem Daumen wieder auf.

Wer Rückenprobleme hat oder viel sitzt, für den ist dieser Schwimmstil optimal. Fürs Abnehmen sind andere Schwimmstile besser geeignet – schließlich werden pro Stunde nur 500 Kalorien verbrannt.

Delfin:  der anspruchsvolle Schwimmstil

Delfine sind grazile, intelligente Tiere. So ist auch der entsprechend benannte Schwimmstil nichts für Anfänger. Der Körper bewegt sich dabei wellenförmig durchs Wasser. Die Arme werden unter Wasser hin zur Hüfte gezogen (gleichzeitig) und dann über der Wasserkante wieder rasch nach vorne bewegt. Der Beinschlag ist kaum einfacher. Während die Oberschenkel nach unten sinken, sollten die Unterschenkel nach oben gehen. Über das gebeugte Knie werden die Unterschenkel dann nach unten gekickt. Nach dem Kraulstil ist Delfin – für technisch hervorragende Schwimmer – der zweitschnellste Schwimmstil.

Diese technische Königsdisziplin im Schwimmen ist körperlich sehr anstrengend und damit ideal zur Steigerung der Ausdauer. Der Kalorienverbrauch liegt tendenziell bei über 900 kcal pro Stunde.

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Bildnachweis: bigstockphoto.de

2 Kommentare

Antworten
  1. Schwimmen ist gesund – keine Frage. Manchmal frage ich mich beim Besuch im Schwimmbad allerdings, wie die Massen an fettigen Pommes, Eiscreme und sonstigen Schlemmereien, die dort verzehrt werden, mit diesem Anspruch in Einklang zu bringen sind…. 🙂

  2. Danke für den Artikel, gehe selbst regelmäßig schwimmen, sowohl für die körperliche Fitness als auch um schlank zu bleiben. Schön, dass hier mal detailliert aufgelistet wurde, welcher Schwimmstil wofür effektiv ist :).Werde dann in Zukunft wohl mehr auf Kraulen als Brust setzen; schade eigentlich, dass hierzulande Brustschwimmen den meisten Leuen viel geläufiger ist als Kraulen.

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