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Kampf dem Schweiß: Intelligente Sportbekleidung

Die Kunst des Anziehens spielt auch beim Sport eine tragende Rolle. Papierleichte Windjacken oder atmungsaktive T-Shirts – die Fasern der Funktionsbekleidung haben Mehrwert. Manche Kleidungsstücke grenzen an wahre Kunstwerke. Zahlreiche Fasern, Gewebearten und komplizierte Strickverfahren damit keine Nähte scheuern – die Bekleidungsindustrie lässt keine Wünsche offen und sorgt für besten Tragekomfort bei Wind und Wetter.

Sechs Anforderungen an Sportbekleidung

Kleider machen Leute. Schon früher hatte Kleidung neben der Schutzwirkung auch eine schmückende Funktion. Manch ein Kleidungsstück identifiziert den Träger auch klar als einer bestimmten Gruppe zugehörig. Im Sport ist aber besonders eine Eigenschaft wesentlich: Die Schutzfunktion. Die Bekleidung muss vor Wind und Wetter schützen und die Klimaregelung des Körpers unterstützen.

Die sechs wesentlichen Anforderungen an Sportbekleidung sind:

  • Schönes Design und gute Passform
  • Technische Details wie z.B. Kragen mit integrierter Kapuze etc.
  • Strapazierfähige, formbeständige Qualität
  • Physiologische Eignung bei verschiedensten Umwelteinflüssen
  • Tragekomfort und Hautverträglichkeit
  • Leichte Reinigung (Pflegeleicht-Textilien)

Wechselwirkung zwischen Klima, Körper und Kleidung

Klima und Kleidung haben wesentlichen Einfluss auf die Körpertemperatur. Das Wetter können wir zumeist nicht beeinflussen, sehr wohl aber den Stoff auf unserer Haut. Funktionale Kleidung kann durch Wärmeisolation, Luftaustausch, Feuchtigkeitsaufnahme- und Transport die Wechselwirkung zwischen Klima und Körper regulieren.

Merinoschafe zum Beispiel sorgen beim Sport für mehr Tragekomfort. Denn das Rohmaterial der Schafe ist besonders fein, sorgt für eine gute Feuchtigkeitsabgabe und wärmt selbst dann, wenn es etwas angeschwitzt ist. Ein weiterer Vorteil: Die  Naturfaser ist antibakteriell und wirkt geruchshemmend. Sportkollegen werden dies danken.

Natürlich gibt es auch noch die Kunstfaser, die in puncto Transpirationsdampf der Merinofaser eine Nasenlänge voraus ist. Alt sieht hingegen die Baumwollfaser aus, denn diese saugt den Schweiß auf. Wer schon einmal mit Jeans und T-Shirt laufen war, kann das nun nachvollziehen.

Richtig anziehen nach dem Zwiebelschalenprinzip

Durch An- und Ablegen einzelner Kleidungsstücke („Zwiebelschalenprinzip“) kann die Klimaregelung des Körpers wirkungsvoll unterstützt werden. Die erste Schicht ist die Unterwäsche, gefolgt von der eigentlichen Sportbekleidung und schließlich folgen Jacke, Mütze & Co.

  • Schicht 1: Die Unterwäsche: Sie sorgt für einen optimalen Feuchtigkeitstransport von innen nach außen. So unterstützt ein Unterhemd selbst im Sommer den Temperaturausgleich.
  • Schicht 2: Die eigentliche Sportbekleidung: Diese soll wärmen oder vor UV-Strahlen schützen. Wichtig ist, Ober- und Unterbekleidung aufeinander abzustimmen.
  • Schicht 3: Diese ist abhängig von der Witterung. So schweißtreibend der Kampf auf den Gipfel war, oben angekommen kann es ganz schön kalt werden. Hier benötigt man isolierende Bekleidung. Wind- und Nässeschutz bieten imprägnierte, beschichtete Gewebe wie z.B. Gore-Tex oder Sympatex.

Tipp: Qualität hat seinen Preis. Mit Sportbekleidung von Zalando findet man für jede Witterung und jede Geldbörse ein passendes Bekleidungsstück.

Bildnachweis: birgitH  / pixelio.de

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