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Let’s Yoga: Drei Grundsätze für Anfänger

„Worte reichen nicht aus. Man muss Yoga selbst erfahren“, so B.K.S. Iyengar, ein indischer Meister der Yoga nach Europa brachte. Das stimmt, denn Yoga ist vor allem „learning by doing“. Einige Grundsätze sollten dennoch bewusst sein, bevor man ehrgeizig auf seinem Kopf zu balancieren versucht.

Yoga ist für alle

Früher war Yoga nur Auserwählten zugänglich. Heute steht jedem die Yoga-Welt offen und immer mehr Menschen finden in Yoga einen Weg sich fit zu halten und Stress abzubauen. Egal welches Alter oder welche körperliche Verfassung man hat. Solange man atmet, kann man auch Yoga üben. „Alter ist nichts, was uns am Üben hindern könnte. Man muss einen starken Willen haben“, weiß B.K.S. Iyengar, der heute mit 94 Jahren vitaler ist, als früher im Kindesalter. Insbesondere ältere Menschen profitieren von mehr Energie. Steife Gelenke werden wieder dynamisch und die von Krankheit befallenen Immunzellen werden stimuliert.

Akrobatik ist passè

Für die meisten Menschen ist die Linderung von Schmerzen der Hauptgrund um mit Yoga zu beginnen. Überschwängliche Motivation und hohe Erwartungen sind aber gefährlich und können zu Verletzungen führen. Das Ego sollte man daher am besten zu Hause lassen. Denn Yoga ist kein Leistungssport, auch wenn eine Yoga Stunde zu Beginn oft einem Wettkampf zwischen Geist und Körper gleicht. Der Anfänger muss zuerst die einfachen Asanas lernen, bevor er die Füße hinter dem Kopf verknotet. Ähnlich wie ein Auto, das mit dem ersten Gang nicht Vollgas fahren sollte, brauchen auch Anfänger Zeit und Geduld die Asanas richtig auszuführen und zu verstehen. Gerade zu Beginn ist es wichtig, nicht zu streng mit sich zu sein. Mit der Zeit fallen die Übungen immer leichter. Versprochen.

Die Atmung spielt eine zentrale Rolle

Wer glaubt, dass es im Yoga nur um „dehnen“ geht, liegt falsch. Der Schlüssel liegt in der Atmung (Pranayama, Prana = Lebensenergie). Beim Yoga wird ausschließlich durch die Nase geatmet. Grundsätzlich wird bei schließenden Bewegungen aus- und bei öffnenden Bewegungen eingeatmet. Jedoch reagieren nicht alle Menschen auf die gleiche Weise. Es gibt einatembetone (lunar) und ausatembetonte (solare) Atemtypen. Ein guter Yogalehrer kann dir helfen, deinen Atemtyp zu erkennen. Das Üben wird dann gleich viel leichter fallen.

Anleitung für eine positive Yoga-Praxis lesen.

Bildquelle: twinlili  / pixelio.de

 

Ein Kommentar

Antworten
  1. Yoga ist sicherlich eine sehr gute Sportart, da eine Philosophie dahinter steckt. Das ist eine Lebenseinstellung. Ich habe erst kürzlich mit Yoga angefangen und kann behaupten, dass Yoga eine sehr gute Abwechslung aus Anstrengung, Meditation und Ruhe ist. Man erhält eine optimale Dehnung des ganzen Körpers, der Körper wird durch Eigenkörper Übungen optimal gestärkt und man erhält Ausgeglichenheit und geistige Ruhe und Zufriedenheit als Ergebnis.
    Ich persönlich kann Yoga nur weiterempfehlen.
    VG,
    Der Mo

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