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Auftanken statt Ausbrennen: 3 Hauptwege zur Stressbewältigung

Stress: Die Seuche des 21. Jahrhunderts? Stress gehört zum Leben dazu und vermag sogar die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Aber zu viel Stress kann Krank machen.

In Österreich erleben 27% (etwa 1 Million) der Menschen am Arbeitsplatz ungesunden Stress und sind Burnout gefährdet Im Durchschnitt kostet ein Burnout-Patient dem Gesundheitssystem 136.000 Euro. Kein Wunder also, dass Entspannungstraining und Methoden zur Stressbewältigung gefragter sind denn je. Denn wie man mit chronischem Stress fertig wird, kann man erlernen. Eine allgemein gültige Formel zur Stressbewältigung gibt es zwar nicht, wohl aber drei Hauptwege, deren Zusammenspiel sicher zu Entspannung führet.

Instrumentelles Stressmanagement

Ansatzpunkt dieses Weges sind die Stressoren (äußere Auslöser welche Stress verursachen), mit dem Ziel diese zu reduzieren. Diese Form kommt meist aufgrund einer aktueller Belastungssituationen zur Anwendung, kann aber auch präventiv erfolgen.

Nein sagen lernen, persönliche oder berufliche Prioritäten setzen und delegieren zu lernen. Dies erlernt man beim instrumentellen Stressmanagement durch den Einsatz verschiedener Methoden. Dabei benötigt man aber eine unterstützende Person, welche ausreichend Sachkompetenz und fachliche Qualifizierung in diesem Bereich hat und genau sagen kann, was die betroffene Person verändern muss, um weniger Stress ausgesetzt zu sein.

Kognitives Stressmanagement

Beim kognitiven Stressmanagement geht es darum, seine Motive und Einstellungen, also seinen persönlichen Stressverstärker, zu verändern. Dabei geht es sowohl um die Bewertung des IST-Zustandes, als auch um die Erreichung des gesetzten SOLL-Zustandes.

Ein Beispiel für kognitives Stressmanagement ist, sich nicht im alltäglichen Kleinkrieg zu verlieren und den Blick für das Wesentliche zu behalten. Auch die Kunst sich des Positiven zu erfreuen und falschen Stolz abzulegen gehört dazu. Doch wie schafft man es, das zu erreichen? Strategien kognitiver Umstrukturierung sind z.B. die Sinnorientierung. Bei dieser Methode fragt man sich, was man aus dieser Situation lernen kann. Aber auch die temporale Relativierung mit Fragen wie „Wie sehe ich diese Situation in 10 Jahren/Monaten/Tagen“ hilft Stress zu bewältigen und Stresssituationen in Zukunft anders zu bewerten.

Palliativ regeneratives Stressmanagement

Diese Form der Stressbewältigung wird von „Gestressten“ wahrscheinlich am häufigsten ausgeübt: Durch sportliche Anstrengung, Yoga oder Gartenarbeit versuchen wir uns zu entstressen. Diese Methoden führen meist zur kurzfristigen Erleichterung. Regelmäßig ausgeführt können sie auch längerfristig helfen. Um das Problem jedoch an der Wurzel zu packen, sollte man kognitives oder instrumentelles Stressmanagement nicht außer Acht lassen. Auch wenn das nicht immer der einfachste Weg ist.

Ein Kommentar

Antworten
  1. Hallo,
    dem Stress entgegenzukommen finde ich wie Sie das erklären sehr wichtig. Finde Ihre Beiträge sehr interessant. Es hilft einem, seine eigene Stress-Kategorie ein bisschen einzuordnen, und dieser dazu zu verhelfen, mit weniger Stress im Alltag durch ganz leicht Dinge zu verbessern. Vielen Dank

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